In dieser Rubrik findet Ihr Kurzgedichte wie Elfchen, Verschiedene 3-Zeiler, teilweise in Haiku-Art, Sprüche und Gedankensplitter.
Einige dieser Texte sind in anderen Rubriken dieser Seite, oder auch auf meinen weiteren Internetseiten, zur Auflockerung unter Fotos zu finden. Hier habe ich sie in einer Rubrik zusammengefasst.
Für alle Texte in dieser Rubrik gilt: ©Anita Menger

Ein neuer Morgen ist erwacht,
vorbei die Nacht.
Nur Gutes soll der Tag euch bringen.
©Anita Menger
Den folgenden 3-Zeilern liegt das für deutsche Haiku gängige Silben-Schema 5-7-5 zugrunde. Die weiteren Regeln, die ein Haiku ausmachen wurden nicht beachtet, deshalb betone ich, dass diese 3-Zeiler nur nach Haiku-Art geschrieben sind.
Für alle, die Interesse an den Regeln der Haiku haben finden sich im Internet verschiedene Seiten, die diese beschreiben. Mich persönlich hat besonders die Internetseite www.ziemlichkraus.de angesprochen.

Herbstliche Wälder
Spektakulärer Abschied
Farbenfeuerwerk
©Anita Menger
Naturnaher See
Libellen im Paarungsflug
Froschlurche quaken
©Anita Menger
Wolkenloses Blau
Am Phlox ein Taubenschwänzchen
Die Katze streckt sich
©Anita Menger
Natur ist erwacht
Der Winter zieht sich zurück
Zartes Farbenspiel
©Anita Menger
Die Buschwindröschen
bedecken den Waldboden.
Der Bärlauch duftet.
©Anita Menger
Vogelgezwitscher
Lichte Farbenharmonie
Blütenzarter Traum
©Anita Menger
Würzig-süßer Duft
von Bärlauch und Maiglöckchen
Frühlings-Aroma
©Anita Menger
Die Apfelbäume
Stehen in voller Blüte
Zeit der Bestäubung
©Anita Menger
Löwenzahnwiese
Voll erblühte Obstbäume
Sonnig strahlt der Raps
©Anita Menger
Am Sommerflieder
Zahlreiche Schmetterlinge
Der Lavendel summt
©Anita Menger
Sonniger Morgen
Gänseblümchen öffnen sich
Die Rose duftet
©Anita Menger
Vielfalt der Blüten
Sattes, grünes Blättermeer
Sommerfarbenklang
©Anita Menger
Die Himmelsfärbung
harmoniert mit der Landschaft
Farbensinfonie
©Anita Menger
Auf grünen Hügeln
Rotierende Windräder
Fallende Blätter
©Anita Menger
Goldene Tage
Sonnige Lichtakzente
auf farbfrohem Laub
©Anita Menger
Laubleere Zweige
Im verwaisten Vogelnest
Ein gelbbraunes Blatt
©Anita Menger
Herbstliche Wälder
Spektakulärer Abschied
Farben-Feuerwerk
©Anita Menger
Die Frühlingsknospe
reifte im Sommer zur Frucht
Genussreicher Herbst
©Anita Menger
Spuren des Sommers
verblassen, wenn sich der Herbst
dem Winter zuneigt
©Anita Menger
Frostige Kälte
Kunstwerk aus Eiskristallen
Wunder der Natur
©Anita Menger
Gartenzaunpfähle
geschmückt mit weißen Häubchen
Schneereiche Tage
©Anita Menger
Beeren leuchtend rot
Sattes Blattgrün – Schneehäubchen
Stillleben Natur
©Anita Menger
Mit Reif umrahmte
Blätter der Eberesche
Frostiger Zauber
©Anita Menger
Stiller Flockenfall
Baum und Busch sind schneebedeckt
Das Rotkehlchen singt
©Anita Menger
Gespiegelt im See
Raureifgeschmückte Pflanzen
Kühlherbe Schönheit
©Anita Menger
Tanz der Schneeflocken
bei winterlicher Kälte
Weißer Weihnachtstraum
©Anita Menger
Diese 3-Zeiler schreibe ich immer wieder gern und in der Regel nach Gefühl, also ohne groß Silben zu zählen. Wichtig ist der Reim der mittleren Zeile auf die erste Zeile.
Bei der Zusammenstellung für diese Rubrik ist mir aufgefallen, dass die meisten Verse 7/8 - 3/4 - 7/8 Silben haben, aber es gibt auch Ausnahmen.

Gut gefülltes Vogelhaus
Selbst die Maus
lässt sich hier bisweilen blicken.
©Anita Menger
Ein neuer Morgen ist erwacht,
vorbei die Nacht.
Nur Gutes soll der Tag euch bringen.
©Anita Menger
Leise regt sich die Natur
Knospenspur
Frühling – Fest der Auferstehung
©Anita Menger
Zarte Blüten an den Zweigen
Elfenreigen
Zauberhafter Frühlingstag
©Anita Menger
Die Amsel singt vertraute Lieder
Frühlingsflieder
Verströmen ihren süßen Duft
©Anita Menger
Natur erstrahlt in frischem Grün
Weiden blühn
und die Osterglocken läuten.
©Anita Menger
Natur hat sich vom Frost befreit
Zur Osterzeit
Blühen Tulpen und Narzissen
©Anita Menger
Sie kamen zum Grab
Der Leichnam war fort
Der Tod hat nicht das letzte Wort
©Anita Menger
Hinter Büschen, unter Hecken
Verstecken
Häschen bunte Ostereier
©Anita Menger
Natur entfaltet ihre Pracht
Die Sonne lacht
Weißstörche brüten in den Nestern
©Anita Menger
Zartgliedrig blüht die Akelei
Der Monat Mai
Schenkt uns helle Sommerträume
©Anita Menger
Sonne strahlt im Übermut
Heiße Glut
Kühles Nass – Oh, welche Wonne!
©Anita Menger
Der Wind streift durch das Rosenbeet
und umweht
die Knospe, die Blüte und die, die vergeht.
©Anita Menger
Er zieht die Blicke magisch an:
Der weiße Schwan -
umrankt von Mythen und Legenden
©Anita Menger
Gänseblümchen schmücken Wiesen
Wir genießen
lang ersehnte Sonnentage
©Anita Menger
Rotglühend versinkt die Sonne im Meer.
Spektakulär
Selbst die Zeit bleibt staunend stehen.
©Anita Menger
Sommeranfang – Frühlingsende
Sonnenwende
Die Tage werden wieder kürzer
©Anita Menger
Stiller, idyllischer Teich
Nymphen-Reich
Märchenhafte Atmosphäre
©Anita Menger
Die Wege säumt der gelbe Ginster.
Schattenfinster
sind die dichten, kühlen Wälder.
©Anita Menger
Herbstwind hatte leichtes Spiel
wirbelnd fiel
welkes Laub zur Erde nieder
©Anita Menger
Welkes Laub liegt auf den Wegen
Starker Regen
Stürmisch pfeift der Wind ums Haus
©Anita Menger
Welt versinkt im Flockenweiß
Schnee und Eis
Zauberhaftes Wintermärchen
©Anita Menger
Kerzenschimmer, Festtagsglanz
Flockentanz
Stimmungsvolle Weihnachtszeit
©Anita Menger
Liebevoll geschmückter Raum
Friedenstraum
Hoffnungsvolle Weihnachtszeit
©Anita Menger
Lichterglanz und Glockenklang
Chorgesang
Altbekannte Weihnachtslieder
©Anita Menger
Zur Ruhe legt sich die Natur
Engelsspur
Zeit der Weihnachtswunder-Träume
©Anita Menger
Feierlich geschmückte Zimmer
Kerzenschimmer
Lichterglanz zur Weihnachtszeit
©Anita Menger
Duft von Zimt und Marzipan
Lockt uns an
Vielfalt auf dem Plätzchenteller
©Anita Menger
Am Himmel steht der Weihnachtsstern
Nah und fern
Entzünden Menschen Friedenslichter
©Anita Menger
Auf Baum und Schmuck kann ich verzichten
Doch mitnichten
Auf den Geist der Weihnachtszeit
©Anita Menger
Wenn Mondlicht durch die Zweige fällt
erwacht die Welt
des Mythenvolks zu neuem Leben
©Anita Menger
Rosen im Garten gedeihen,
Rosen in der Vase verzeihen -
dem, der sie aus Liebe brach …
Elfchen, sind Kurzgedichte aus genau 11 Wörtern die wie folgend aufgebaut sind:
1. Zeile 1 Wort / 2. Zeile 2 Wörter / 3. Zeile 3 Wörter / 4. Zeile 4 Wörter / 5. Zeile 1 Wort.
Im Internet habe ich u. a. folgende Beschreibung zum Aufbau eines Elfchens gefunden:
Zeile 1: Thema in Form eines Eigenschafts- oder Hauptwortes.
Zeile 2: Das erste Wort wird genauer beschrieben
Zeile 3: Was passiert oder wie verhält sich das gewählte Wort.
Zeile 4: Eine persönliche Aussage oder ein Gefühl
Zeile 5: Fazit oder Zusammenfassendes Wort (Ergebnis oder Antwort auf das Thema)

Frühlings-Elfchen
Grün
Zarte Knospen
Neues Leben beginnt
Wächst dem Licht entgegen
Frühling
©Anita Menger
Sonnenuntergang
(Doppelelfchen)
Rot
Der Himmel
über dem Meer
Wir genießen das Schauspiel
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
beeindruckender Abschied
eines vollendeten Tages
Die Zeit steht still
Abendfrieden
©Anita Menger
Weihnachts-Elfchen
Weihnachtszeit
Am Adventskranz
Brennen die Kerzen
Kinder erwarten das Christkind
Vorfreude
©Anita Menger
Muttertag
(Doppel-Elfchen)
Mama
Dein Lächeln
heißt mich Willkommen
Deine Blicke streicheln mich
Geborgenheit
Geborgenheit
Bei dir
finde ich Heimat
Du stehst zu mir
Danke
©Anita Menger
Am Waldteich
Entlegener
Stiller Waldteich
Zauberhaft blühende Seerosen
Libellen tanzen - Frösche quaken
Idylle
©Anita Menger

Natur erhält sich durch Geben und Nehmen,
der Mensch ist ihr säumiger Schuldner.
©Anita Menger
Natur in ihrer Vielfalt und Schönheit wahrzunehmen heißt:
Das Leben selbst als Glück zu begreifen.
Schenke dem Tag ein Lächeln, er wird es dir erwidern.
Die Natur beschenkt uns mit unzähligen, kleinen Wundern.
Uns obliegt es sich ihrer zu erfreuen und sie sorgsam zu bewahren.
Jedes Lächeln ist ein Samenkorn der Freude.
Sät sie reichlich aus und seid auch selbst
der fruchtbare Boden, auf dem sie gedeiht.
Zufriedenheit ist das Wissen um sein Glück.
Toleranz ist keine Einbahnstraße.
Das seltene Pflänzchen Zufriedenheit – gedeiht
im kühlen Schatten eines heißen Sonnentages.
Es gibt Grenzen, die lassen sich nur überwinden, indem man sie respektiert.
Glücklich ist, wer seinen Tag am Abend mit einem Lächeln betrachtet.
Wie Perlentaucher suchen wir im Meer der Erinnerung nach glänzenden Juwelen.
Wo Herzen sich dem Zauber öffnen – haben Worte Zeit!
Es sind die kleinen Zeichen, die unser Herz erreichen.
In Gedanken sitz ich hier, schau auf den See hinaus.
Komm und setze dich zu mir, ruh dich ein Weilchen aus.
Die Dunkelheit tritt in den Hintergrund,
sobald die Hoffnung wieder Blüten treibt.