meine-Festtagsgedichte.de
Herzlich Willkommen

Sommergedichte - Meine Gedichte zur Sommerzeit

Gedichte zur Sommerzeit beschreiben neben der sommerlichen Natur auch die Freuden, die uns die sonnigen Tage bescheren.

Weiße Seerose und Frosch auf Seerosenblatt
Foto: Raw2Jpeg / pixabay.com
Laubbaum in blühender Heide
Foto: Skitterphoto / pixabay.com
Gelbe Blüten - grün, verschwommener Hintergrund
Foto: miniformat65 / pixabay.com

Gedichte zur Sommerzeit

Das Gedicht "Spätsommer" wurde von Gottfried Förster vertont - 
Hier finden Sie die Noten zum Lied!

Sonne strahlt im Übermut.

Heiße Glut.

Kühles Nass - Oh welche Wonne!

(c) Anita Menger

An den Sommer
Anita Menger

„Oh Sommer wann fängst du denn an?“
hörst du uns alle fragen.
Weil er dich nicht erwarten kann
beginnt der Mensch zu klagen.

So gehst du also an dein Werk,
bringst warme Sonnentage.
Doch kaum kommst du so recht in Fahrt
erreicht dich neue Klage.

„Oh weh, so schwül und drückend heiß,
jetzt treibst du´s auf die Spitze!“
„Das hält der stärkste Mensch nicht aus -
die reinste Affenhitze!“

„Nun denn!“ denkst du und schickst sogleich,
wie immer edler Ritter,
mit Blitz und Donner obendrein,
ein herrliches Gewitter.

Wir atmen auf und sind erlöst:
„Hab Dank für diesen Segen!“
Und doch vernimmst du bald darauf:
„Wann hört denn auf der Regen?“

So stehst du unter Dauerstress.
Es jedem Recht zu machen
gelingt dir nie – doch bitt´ ich dich:
„Lass´ oft die Sonne lachen!“

Der Sommer
Anita Menger

Rosenschmuck am Sonnenhut
streift er barfuß durch die Wiesen.
Lachend, voller Übermut
ihn am See die Menschen grüßen,
die in heißer Sonnenglut
herrlich kühles Nass genießen.

Drückende Schwüle
Anita Menger

Drückende Schwüle.
Hochsommerplage.
Windstille legt sich
über die Stadt.

Schaffende geben
heute ihr letztes.
Draußen im Freien
Sonnenschein satt.

Brütende Hitze,
ächzende Seelen,
schweißnasse Körper,
dürstend und matt.

Zähflüssig strömen
abends durch Gassen
Menschen. Sie streben
heimwärts – so platt.

rosafarbene Seerose
Foto: couleur / pixabay.com
Weiße Blüte im Regen
Foto: luis-e / pixabay.com
rote Mohnblüte vor gelben Wiesenblumen
Foto: pixabay

Sommerfreuden
Anita Menger

Faltertanz auf Blumenwiesen.
Sommernächte lau und still.
Herrlich, kühles Nass genießen.
Vater schürt den Gartengrill.

Sommernächte lau und still.
Zauberhafter Duft der Rosen.
Vater schürt den Gartengrill.
Endlich wieder kurze Hosen.

Zauberhafter Duft der Rosen.
Trubel herrscht am Badestrand.
Endlich wieder kurze Hosen.
Barfuß durch den heißen Sand.

Trubel herrscht am Badestrand.
Herrlich, kühles Nass genießen.
Barfuß durch den heißen Sand.
Faltertanz auf Blumenwiesen.

Sommerwind
Anita Menger

Behaglich sitze ich in diesem Garten,
genieß den leichten, warmen Sommerwind.
Freu mich an Blumen, die in vielen Arten
und bunten Farben hier versammelt sind.

Belausche Vögel, suche zu entdecken
zu welchem Tier wohl jener Ruf gehört.
Die zwei dort scheinen sich verliebt zu necken,
ein andrer schimpft, ob ihn das so empört?

Begeistert lass ich meine Blicke schweifen.
Ich träume einfach nur so vor mich hin,
versuche nichts Bestimmtes zu begreifen

und frag auch nicht nach meines Lebens Sinn.
Will diesmal nur die Möglichkeit ergreifen
um mich zu freuen – daran, dass ich bin.

Ein Tag der Sonne
Anita Menger

Frühmorgens streckte die Sonne
gähnend ihre Glieder,
kuschelte sich in ihre Daunendecke
und blinzelte nur ab und zu
verschlafen hervor.

Nach dem Aufstehen nahm sie
ein ausgiebiges Schaumbad,
wobei sie verspielt
luftige Schaumwölkchen
am Firmament verteilte.

Gegen Mittag endlich
zog sie ihr Strahlenkleid an
und versprühte übermütig
den ihr eigenen Charme,
so dass der Himmel glänzte.

Doch am späten Nachmittag
bekam sie Migräne,
zog die Vorhänge zu
und legte sich
für den Rest des Tages zur Ruh.

Weg durch das Rapsfeld
Foto: Wandersmann / pixelio.de
Boot am See im Sonnenuntergang
Foto: Marianne J. / pixelio.de
Erpel am Seeufer
Foto: Ruth Rudolph /pixelio.de

Launiges Morgenlied
Anita Menger

Fröhlichfrische Vogellieder
klingen an des Schläfers Ohr.
Gähnend streckt er seine Glieder
und verflucht den frühen Chor.

Sonntagmorgens – weit vor Sieben.
Viel zu bald um aufzustehen.
Nichts da! – Heute bleibt er liegen,
muss ja nicht zur Arbeit gehen.

Doch der Müdigkeit zuwider
merkt er wie der Schlaf ihn flieht.
Und die Vogelschar im Garten
trällert ihm ihr Morgenlied.

Ein Hauch von Sommer
Anita Menger

Von Tulpen ist nur Welkes noch zu sehen.
Auch Veilchen und Narzissen sind verblüht.
Alsbald in reicher Fülle da zustehen
zeigt sich der Rosenstock jetzt sehr bemüht.

Das Gänseblümchen schmückt die grünen Wiesen,
Geranien beleben den Balkon.
Die Akelei´n in bunter Vielfalt sprießen,
am Feldrain grüßt der leuchtend rote Mohn.

Natur im Kreislauf – Werden und Vergehen.
Nach starrem Schlaf in Winters kalter Gruft
lässt sie der Frühling wieder auferstehen.

Umworben noch von süßem Fliederduft
spürst du bereits: Auch er wird bald verwehen,
schon liegt ein Hauch von Sommer in der Luft.

Herr Sommer und Frau Sonne
Anita Menger

Der Sommer ist ein fescher Mann
drum liebt ihn auch die Sonne.
Sie zeigt ihm gern was sie so kann
und strahlt ihn an mit Wonne.

Doch heute da vergisst sie sich
zeigt heiß ihm die Gefühle.
Er ruft die Wolken: Rettet mich,
verschafft mir etwas Kühle.

Da ziehen dunkle Wolken auf
vermindern so die Hitze.
Die Sonne reagiert darauf
und schleudert wütend Blitze.

Sofort ist hier die Hölle los
mit Donner, Blitz und Regen.
Der Sommer denkt – wie kann man bloß
sich derartig erregen.

Da er ein Mann ist mit Verstand
lässt er sie erst mal toben.
Er sieht dem Schauspiel zu gebannt,
bevor er geht nach oben.

Dort sagt er zärtlich dann zu ihr:
Ich will bestimmt nicht prahlen
doch denke ich du passt zu mir.
Nun kann sie wieder strahlen.

Mohnblumenfeld
Foto: Molisandor / pixabay
Taglilie orange
Foto: sunemi / pixabay.com
Pfauenauge auf Wiesenblumen
Foto: luis-e / pixabay.com

Main-Sommer
Anita Menger 

Die Sonne residiert am Main,
lässt morgens fünf gerade sein
und schlendert träg am Fluss entlang.
Nach Mittag liegt sie gern am Hang
und nickt bisweilen lächelnd ein ...

An vollen Reben reift der Wein!

Rosenzauber
Anita Menger

Die Sonne hat frühmorgens
den neuen Tag begrüßt
und strahlend, voller Wärme
die Rose wachgeküsst.

Die zarte Rosenknospe
entfaltet ihre Pracht,
wird Königin des Sommers,
begeistert Tag und Nacht.

Die edle Rosenblüte
wiegt sich im Sonnenschein.
In warmen Sommernächten
hüllt süß ihr Duft uns ein.

Ist ihre Zeit gekommen,
da sie verwelken muss,
verwahrt sie ihren Zauber
und träumt vom Sonnenkuss.

Spätsommer
Anita Menger

In dieser frühen Abendstunde -
wie kalt der Wind das Land durchweht!
Die Sonne schließt nun ihre Runde,
der blasse Mond am Himmel steht.

An solchen kühlen Sommertagen
spürst Du: Er geht dem Ende zu.
Schon will die Welt das Herbstkleid tragen
und bald liegt sie in Wintersruh.

*vertont - zum Notenblatt

Die Zeichen trügen nicht
Anita Menger

Die Hitze hat uns nicht gequält,
der Juli war verregnet.
Kühl hat der Abendwind erzählt:
„Des Sommers Tage sind gezählt,
bin schon dem Herbst begegnet!“

Doch hat der Sommer sich bedacht,
begann das Blatt zu wenden.
Die Sonne, aus dem Schlaf erwacht,
hat hell begeistert mitgemacht.
Strahlt jetzt als sollt´s nie enden.

Die Falter tanzen hin und her.
Im hellen Sonnenlicht
umschwirren sie das Blütenmeer.
Doch, fällt der Abschied uns auch schwer,
die Zeichen trügen nicht:

Der Apfel hängt gereift am Baum,
will bald geerntet sein.
Dann, über Nacht, du merkst es kaum,
verflüchtigt sich der Sommertraum
und Herbst zieht leise ein.

Bitte beachten:

Verwendung der Texte nur mit Copyrightangabe!

*Näheres unter Nutzungsbedingungen!