meine-Festtagsgedichte.de
Herzlich Willkommen

Kurze Wintergedichte - Kurzgedichte zur Winterzeit

Mit wenigen Worten beschreiben kurze Wintergedichte unsere Freuden und Leiden in der kalten Winterzeit.

Eichhörnchen im Schnee
Foto: Dieter Haugk / pixelio.de
Allee im Winter
Foto: Angelika Wolter / pixelio.de
Frostbedeckte gelbe Blüte
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Kurzgedichte zur Winterzeit

Welt versinkt im Flockenweiß.

Schnee und Eis.

Zauberhaftes Wintermärchen.

(c) Anita Menger

Winterzeit
Anita Menger

Oh Winter – viel gescholtner Mann,
dein Schritt betagt, dein Haupt grauweiß.
So schreitest frostig du voran,
bedeckst die Welt mit Schnee und Eis,
damit sie sich erholen kann.

Schenkst der Natur die starre Zeit,
in der sie im Verborgnen schafft.
So ist im Frühjahr sie bereit
und präsentiert, mit frischer Kraft,
ihr herrlich buntes Blütenkleid.

Winterlandschaft mit Schafen
Foto: Andrea Damm / pixelio.de
Winterlandschaft
Foto: Rolf / pixelio.de
Winter am See
Foto: Paul Gerhard / pixelio.de

Possenspiel
Anita Menger

Der Winter treibt ein Possenspiel,
besucht uns anonym.
Schickt Frost und Eis in das Exil,
zeigt seine Härte nur subtil,
versteckt sein raues Ungestüm.
Kein Schnee zu sehen weit und breit.
Er foppt uns jetzt zur Narrenzeit
mit seinem Lenz-Kostüm.

Im Winterpelz
Anita Menger

Im Winterpelz schläft die Natur
und träumt vom Auferstehen,
von frühlingsfrischer Knospenspur
und streichelzartem Wehen.

Noch träumend webt sie schon ihr Kleid,
ganz in Pastell gehalten.
In ihm will sie zur Frühlingszeit
all ihre Pracht entfalten.

Eine Rose im Winter
Anita Menger

Der Schmuck aus Schneekristallen
wirkt stilvoll und apart,
er schmeichelt ihrer Art.
Ja, diese Zier will ihr gefallen.

Doch Winters Kälte liebt sie nicht,
sein Kuss weckt Wehmutsweh.
So träumt bei Eis und Schnee,
der Rose Herz vom Sonnenlicht.

Er denkt nicht dran
Anita Menger

Jetzt schaut euch nur den Winter an,
er denkt ja gar nicht dran zu gehen!
Natur liegt starr in seinem Bann.
Jetzt schaut euch nur den Winter an!
Begeistert zeigt er was er kann,
schickt Kälte, Eis und Schneeverwehen.
Jetzt schaut euch nur den Winter an,
er denkt ja gar nicht dran zu gehen!

Kahle Bäume im Winter
Foto: gwalter / pixabay.com
Verschneiter See im Winter
Foto: werner22brigitte / pixabay.com
Eine Frau wandert durch Winterlandschaft
Foto: AlainAudet / pixabay.com

Sehnsucht nach dem Frühling
Anita Menger

Der Winter macht wohl Überstunden,
hat immer noch kein End gefunden,
bis in den März hinein.
Zur Weihnachtszeit war es ja herrlich,
inzwischen jedoch, ich sag´s ehrlich,
sind Schnee und Eis mir leicht entbehrlich,
sehn mich nach Sonnenschein.

Wintergedanken
Anita Menger

So kahl die Eiche jetzt auch steht,
ist sie doch zu beneiden,
da es gewiss, der Frühling bringt
ihr frisches Laub beizeiten.

Schmückt mich dereinst das Winterkleid,
will meine Seele weichen:
"Lass ahnen mich dein Paradies,
schick mir ein kleines Zeichen!"

Der Winter erntet wieder Schelte
Anita Menger

Der Winter erntet wieder Schelte:
Zu spät hat er sich eingestellt!
Der Winter erntet wieder Schelte:
Wir haben schließlich Schnee und Kälte,
womit er uns jetzt überfällt,
exakt zur Weihnachtszeit bestellt!
Der Winter  erntet wieder Schelte …

Der Winter ist zurück
Anita Menger

Oh Frühling, sag wo bist du nur?
Noch eben sah ich deine Spur -
ja, narrt mich denn mein Blick?
Mit Schnee bedeckt sind deine Boten,
das Kätzchen schüttelt seine Pfoten -
der Winter ist zurück.

Bitte beachten:

Verwendung der Texte nur mit Copyrightangabe!

*Näheres unter Nutzungsbedingungen!