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Frühlingsgedichte - Meine Gedichte zur Frühlingszeit

Das Erwachen der Natur, die ersten milden Sonnenstrahlen - Frühlingsgedichte bringen unsere Begeisterung für diese schöne Jahreszeit zum Ausdruck.

Frühlings-Dekoration mit Gerbera
Foto: annca / pixabay

Frühlingsgedichte von A-Z

Hier findet Ihr Kurzgedichte zur Frühlingszeit.

Weitere Texte wie das Gedicht "Zur Frühlingsfeier" findet ihr auf der Osterseite.

Rehkitz zwischen Gänseblümchen
Foto: Hans-Joachim Köhn / pixelio.de

Modezar Lenz
Anita Menger

Ein Hoch dem Lenz! – Der Modezar
begeistert auch in diesem Jahr
mit seiner Kollektion.

Natur, begehrtes Starmodell,
trägt anmutig die, in Pastell
gehalt´ne, Kreation.

Im Haar ein Krokus-Blütenkranz.
Ihr Kleid von schlichter Eleganz
mit knospenreichem Saum.

Die kurze Jacke, leicht und schick,
aus Veilchengarn in Edelstrick:
Ein Frühjahrs-Fashion-Traum.

Kein Zweifel: Lenz liegt voll im Trend!
Bewundernswert ist sein Talent
für Farben und Design.

Natur sieht jung und reizend aus.
Die Frühlingssonne zollt Applaus
und strahlt beim Stelldichein.

Das Elfenkind
Anita Menger 

Ein zauberhaftes Elfenkind
tanzt fröhlich mit dem Märzenwind.
Es trägt zum gelben Krokushut
sein veilchenblaues Röckchen
und klingelt voller Übermut
mit den schneeweißen Glöckchen.

Lockt keck die Schnecke aus dem Haus
neckt lachend Weidenkätzchen,
doch vor dem Kater nimmt´s Reißaus.
Sucht sich ein stilles Plätzchen,
schläft ein von Tulpengrün umsäumt.
Wovon das Elfenkind wohl träumt?

Es ist Frühling
Anita Menger

Die Sonne zeichnet Schattenbilder,
Frau Amsel baut ihr Nest.
Die Luft wird täglich etwas milder,
nah ist das Osterfest.

Noch stehen Tulpen gut getarnt
in ihrer grünen Hülle,
schon bald erblühen sie voll Stolz
in reicher Farbenfülle.

Der Wind umschmeichelt mich - ein Gruß,
den lächelnd ich erwider.
Mein Herz, von Dankbarkeit erfüllt,
singt jubelnd Frühlingslieder.

Lilafarbene Krokusse
Foto: Heinrich Linse / pixelio.de

Frühlingserwachen
Anita Menger

Häuser steh´n im Rampenlicht,
Schattenbilder zieren Straßen.
Frühlingssonne wärmt noch nicht,
in der Luft ein kühles Blasen.

Kahles Filigrangeäst,
Vogelnester in den Zweigen.
Wartend auf das Blütenfest
sich die ersten Knospen zeigen.

Drohend ziehen Wolken auf,
löschen aus die Schattenbilder.
Setze an zum Dauerlauf,
hoffe morgen wird es milder.

Vom Lenz geküsst
Anita Menger

Der junge Lenz hat mich geküsst!
Ich sah ihn heut im Garten,
er schien auf mich zu warten.
Mit einem bunten Frühlingsstrauß
empfing er mich gleich hier am Haus.

Er gab mir einen Krokus-Kuss,
verehrte mir ein Veilchen.
„Komm, bleib doch noch ein Weilchen!“
sprach er. „Genieß die Blütenpracht,
die ich dir zum Geschenk gemacht!“

So sitz ich hier, der Zeit entrückt.
Ich höre Amseln singen,
freu mich an Schmetterlingen.
Wie schmeichelnd mich der Wind begrüßt …
Der junge Lenz hat mich geküsst!

Auf kalter Spur
Anita Menger

Gemütlich ist´s heut nur im Haus.
Im Freien sieht es trostlos aus:
Schnee schmilzt auf allen Wegen.
Die Luft fast lau,
doch grau in grau
versinkt die Welt im Regen.

Ich wintermüdes Menschenkind
träum sehnsüchtig vom Frühlingswind,
von Schneeglöckchen und Veilchen.
Auf kalter Spur
säumt die Natur.
Sie braucht wohl noch ein Weilchen.

Doch wird es endlich Frühling sein
erblüht das Land im Sonnenschein
und aus dem grünen Garten
grüßt lieb vertraut
der Amsel Laut.
Ich kann es kaum erwarten.

Zweig mit rosafarbenen Blueten
Bild: Karl-Heinz Stargardt / pixabay.com

Ein neuer Takt
Anita Menger

Ein neuer Takt schlägt uns entgegen.
Der schwere Winterblues verklingt.
Hell leuchtet erster Blütensegen.
Der Frühling kommt, jetzt wird geswingt!

Der schwere Winterblues verklingt.
Fruchtknospen schwellen an den Zweigen.
Der Frühling kommt, jetzt wird geswingt!
Märzfalter tanzen ihren Reigen.

Fruchtknospen schwellen an den Zweigen
Zwei Tauben turteln auf dem Dach
Märzfalter tanzen ihren Reigen
Vom Eis befreit plätschert der Bach.

Zwei Tauben turteln auf dem Dach
Hell leuchtet erster Blütensegen.
Vom Eis befreit plätschert der Bach
Ein neuer Takt schlägt uns entgegen.

*vertont - zu den Noten

Frühling will es werden
Anita Menger

Frühling will es werden.
Ich habe es gespürt,
als mich am frühen Morgen
ein Sonnenstrahl berührt´.

Schon stehen Tulpenblätter
und Krokusse vorm Haus,
auch eine Hyazinthe
streckt keck ihr Köpfchen raus.

Verwelktes Laub vom Vorjahr
hängt zitternd noch am Baum,
leicht zögernd löst sich dieser
aus seinem Wintertraum.

Hoch oben auf dem Schornstein
bezieht Herr Storch sein Nest
und Menschenkinder freuen
sich auf das Osterfest.

Der Märzwind lässt mich frösteln,
noch ist es nicht so weit.
Doch singt mein Herz voll Freude:
„Nah ist die Frühlingszeit!“

Hörst du den Wind
Anita Menger

Hörst du den Wind? – Ganz leise
singt er des Frühlings Weise
und treibt den Winter aus.
In den noch kahlen Zweigen,
die sich bald knospend zeigen,
baut Amsel sich ihr Haus.

Geschmolzen sind die Flöckchen,
es läuten weiße Glöckchen
nun sanft den Frühling ein.
Sieh nur die Schmetterlinge -
sie tanzen guter Dinge
im Frühlingssonnenschein.

*vertont - siehe Vertonungen

Weidenkätzchen
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Frühlingszeichen
Anita Menger

Das Winterweiß muss schmelzend weichen.
Die Lerche früh am Morgen singt.
Auf Frühling stehen alle Zeichen,
vom Sonnenkuss erzählt der Wind.

Im nahen Wald regt sich das Leben.
Es knistert, raschelt, knackt und rauscht.
Die Käfer krabbeln, Spinnen weben,
vom Frühlingsduft schon leicht berauscht.

Uns Reichtümer zu Füßen liegen
die wir alljährlich wiederseh´n,
wenn Frösche quaken, Falter fliegen
und Blumen blühen – wunderschön.

Der Frühling
Anita Menger

Beschwingt und voller Übermut
versprüht er seinen Charme.
Tritt lachend vor den Winter hin,
zupft keck an dessen Arm.

Und dieser will dem Schelmenblick
nicht länger widerstehn.
So schnürt er denn sein Bündel zu
und schickt sich an zu gehn.

Schon streut vergnügt das Frühlingskind
die Blütenknospen aus,
lässt die Natur auf´s Neu´ entstehn
und lockt uns aus dem Haus.

Frischt auf das träge Winterblut,
erleichtert das Gemüt.
So sind wir jung an Herz und Sinn
wenn ringsum alles blüht.

Frühlingskind
Anita Menger

Mit leichtem Schritt und lauem Wind
eilt es heran, das Frühlingskind,
der Winter will nun gehen.
Er gibt das Zepter aus der Hand,
schon während dort am Waldesrand
noch kahl die Bäume stehen.

Die Amsel baut an ihrem Nest
im zarten knospenden Geäst,
das Blatt ist im Entstehen.
Wenn erst die Frühlingsblumen blühn
ist dieses Nest im Blättergrün
für uns nicht mehr zu sehen.

Vom milden Sonnenstrahl erwärmt
der Falter um die Blüten schwärmt.
Im sanften Frühlingswehen
tanzt leicht beschwingt er durch die Luft,
betört vom süßen Blütenduft
kann er nicht widerstehen.

Und ist die Welt vom Frost befreit
trägt sie beschwingt das Frühlingskleid,
Natur will auferstehen.
So feiern wir, ist es vollbracht,
in herrlich bunter Farbenpracht
ein frohes Wiedersehen.

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