Herbstgedichte lassen uns, neben der Freude über die farbenprächtige Schönheit dieser Jahreszeit, auch die leise Wehmut, die der Herbst mit sich bringt, spüren.

Die Gedichte "Herbstbeginn" und "Wenn Blätter bunt sich färben" wurden vertont -
In der Rubrik "Vertonungen" finden Sie die Noten der Lieder.


Die Nebelfrau schleicht träge durch die Täler. Der Ahorn rüstet sich jetzt für den Winter, Heuballen liegen auf den Stoppelfeldern. Die Wandervögel ziehen in den Süden. Die Malve glänzt in ihrer zarten Schönheit. |

Herbstwind hatte leichtes Spiel.
Wirbelnd fiel
welkes Laub zur Erde nieder.
(c) Anita Menger
Ein Wispern und Raunen Schon lassen sich ahnen Die Äpfel sie reifen Ein blattbunter Teppich |
Das erste Frühlingslächeln, Der Sommer kurz und hitzig Mit Lenzblut in den Adern |
Wenn Blätter bunt sich färben Wenn Blätter bunt sich färben Wenn wir für Ernte danken, Es zieht mit steifen Schritten * zu den Liednoten |

Die Frühlingsblüte
reifte im Sommer zur Frucht.
Genussreicher Herbst.
(c) Anita Menger
Vorbei die Blütezeit der Rose, Nach Abschied klingt des Windes Wehen. |
Der Sommer ist vergangen, Will sie auch nicht mehr prahlen, |
Der Herbst, ein ungestümer Mann Den Malerpinsel in der Hand Er schenkt uns herbstlichen Genuss Doch ein oft |