meine-Festtagsgedichte.de
Herzlich Willkommen

Alltagslyrik - Besinnliche und heitere Gedichte

Gedichte aus dem Leben - Alltagsgedichte

Liebe Besucher,

"in der Alltagslyrik wird Alltägliches thematisiert" heißt es bei Wikipedia.
Vielfach ist "alltäglich" in unserem Sprachgebrauch abwertend gemeint, dabei bestimmt doch gerade der Alltag unser aller Leben. Sollten wir ihm also nicht unsere besondere Aufmerksamkeit schenken, soviel Positives wie möglich hineinpacken?

Ich hoffe, dass die Besucher meiner Seite sich hier wohlfühlen, für eine Weile dem Alltagsstress entkommen und die Seite mit einem Lächeln verlassen.

Anita Menger

Kirche auf einem Berg
Foto: Fotoworkshop4You / pixabay.com

Wegweiser durch diese Rubrik:

Nachdenklich-Besinnliche, aber auch Heitere Gedichte finden Sie unter Besinnlich/Heiter.

In der Mythenwelt erwarten Sie märchenhafte und mystische Gedichte.

Humorvolle Texte sind in der Schmunzelstube untergebracht. Kurze Verse in Form von Limericks finden Sie in der gleichnamigen Rubrik.

Natürlich dürfen auch einfache Reime für Kinder nicht fehlen.

Mit Glaubensfragen setze ich mich in der Rubrik Religiöse Gedichte auseinander.

Gedichte, die sich den anderen Rubriken nicht eindeutig zuordnen lassen sind in der Fundgrube eingestellt, dort sind derzeit auch noch meine Gedichte zum Thema Liebe und, im Archiv, einige meiner ersten Werke untergebracht.

Fotogedichte zum Thema Alltagslyrik:
Person am Steg bei Sonnenuntergang - Spruch: In Gedanken ...
Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de
Banjo-Spieler am Meeres-Ufer sitzend - Spruch: Zufriedenheit ist ...
Foto: Uli Stoll Outdoor-Fotografie / info@parknplay.de /pixelio.de

Lyrik begeisterten Besuchern möchte ich meine beiden Gastbereiche ans Herz legen. Dort habe ich mit viel Freude an der Sache Gedichte zeitgenössischer und klassischer Autoren zusammen getragen. Ich wünsche allen Besuchern viel Freude beim Stöbern in den Gedichten.

Zur Einstimmung hier die beiden Texte "Die Stadt" und "An die Freunde" von Theodor Storm:

Theodor Storm (1817-1888)
Die Stadt

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächeld doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer.

Theodor Storn (1817-1888)
An die Freunde

Wieder einmal ausgeflogen,
Wieder einmal heimgekehrt;
Fand ich doch die alten Freunde
Und die Herzen unversehrt.

Wird uns wieder wohl vereinen
Frischer Ost und frischer West?
Auch die losesten der Vögel
Tragen allgemach zu Nest.

Immer schwerer wird das Päckchen,
Kaum noch trägt es sich allein;
Und in immer engre Fesseln
Schlinget uns die Heimat eln.

Und an seines Hauses Schwelle
Wird ein jeder festgebannt;
Aber Liebesfäden spinnen
Heimlich sich von Land zu Land.

Bitte beachten:

Verwendung der Texte nur mit Copyrightangabe!

*Näheres unter Nutzungsbedingungen!